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Alternative zum Heim?Der Einsatz von Pflegekräften aus Osteuropa muss gut vorbereitet werdenTopfit feiert Oma noch ihren 75. Geburtstag. Kurz darauf erleidet sie einen Schlaganfall; eine Heim-Unterbringung scheint unausweichlich. Vielen alten Menschen droht dieses Schicksal, denn eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung für 5.000 Euro pro Monat ist für die meisten unbezahlbar.
In vielen Fällen sind „Ludmilla aus Polen“ oder „Svedlana aus Tschechien“ die Rettung. Sie helfen unter anderem beim Kochen, Putzen und Einkaufen. Mit rund 1.500 Euro kosten sie nur einen Bruchteil. Das Ganze ist nicht nur legal, sondern vom Gesetzgeber ausdrücklich vorgesehen. Osteuropäische Pflegedienste können die Dienstleistungsfreiheit in der EU nutzen und Personal nach Deutschland entsenden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Mitarbeiter im Heimatland sozialversichert sind. Wege zur Pflege: Es sollte darauf geachtet werden, dass - das Angebot für ein individuelles Betreuungskonzept kostenlos ist - Kräfte mit unterschiedlichen Qualifikationen zur Verfügung stehen: Haushaltshilfen, qualifizierte Pflegekräfte, examinierte Krankenschwestern. - ein Kostenrahmen von 1.400 bis 1.900 Euro im Monat nicht überschritten wird; hinzu kommen freie Kost und Logis und ein jährliches Honorar für die Agentur von etwa 850 Euro - grundsätzlich immer die gleichen Personen zum Einsatz kommen; die einzelnen Betreuer sind jeweils 4 – 12 Wochen vor Ort - der so genannte „E 101-Schein“ vorgelegt wird; er bestätigt, dass die Betreuungskräfte sozialversichert sind.
Informationen:
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